{"id":103,"date":"2017-06-23T14:31:43","date_gmt":"2017-06-23T12:31:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schattenberg.at\/cms\/?page_id=103"},"modified":"2020-10-14T20:07:11","modified_gmt":"2020-10-14T18:07:11","slug":"koennen-homoeopathische","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.schattenberg.at\/cms\/koennen-homoeopathische\/","title":{"rendered":"K\u00f6nnen hom\u00f6opathische Arzneien schaden?"},"content":{"rendered":"<p class=\"nomaltext\"><span style=\"font-family: helvetica;\">In den meisten F\u00e4llen verschreiben klassische Hom\u00f6opathen Einmalgaben von Hochpotenzen, d.h. Sie bekommen ein paar Globuli direkt beim Hom\u00f6opathen und danach wochenlang gar nichts; diese Arzneieinnahme wirkt &#8211; bei richtiger Arzneiwahl &#8211; als Impuls und bringt den Heilungsprozess in Gang, den der Organismus dann weiterf\u00fchrt ohne weitere Einnahmen; nur wenn der Heilungsprozess nach Wochen oder Monaten zum Stocken gekommen ist, ist u.U. wieder eine Einnahme n\u00f6tig. Im Normalfall werden Sie also h\u00f6chstens alle paar Monate von Ihrem Hom\u00f6opathen eine Arznei bekommen (Ausnahme: Q-Potenzen).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><strong>Zu h\u00e4ufig eingenommene hom\u00f6opathische Arzneien k\u00f6nnen sehr wohl Symptome verursachen und damit Schaden anrichten. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Deshalb w\u00e4re es meiner Ansicht nach w\u00fcnschenswert, dass der Gesetzgeber Ma\u00dfnahmen ergreift (z.B. Rezeptpflicht), um einen Missbrauch zu vermeiden. Der freie Verkauf hom\u00f6opathischer Arzneien in Apotheken, der h\u00e4ufig zu unkontrollierten Einnahmen f\u00fchrt, ist aus meiner Sicht abzulehnen.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: helvetica;\">Aus demselben Grund ist es auch wichtig, dass Sie sich an die von Ihrer Hom\u00f6opathin \/ Ihrem Hom\u00f6opathen vereinbarte Dosierung der Arznei halten, sollte er \/ sie Ihnen eine Arznei mit nachhause gegeben \/ verschrieben haben.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: helvetica;\">Zur Illustration und Begr\u00fcndung dieser Ansicht hier die Zusammenfassung eines Artikels, den Dr. Abermann gemeinsam mit Prof. Dr. Christian Reiter (Gerichtsmedizin Wien) in der Zeitschrift f\u00fcr klassiche Hom\u00f6opathie (ZKH) publiziert hat: darin wird von einer Patientin berichtet, die selbst\u00e4ndig \u00fcber viele Wochen eine hom\u00f6opathische Arznei eingenommen hat und schlussendlich an den Folgen der durch diese Arznei hervorgerufenen Symptome verstorben ist:<\/span><\/p>\n<p class=\"nomaltext\"><span style=\"font-family: helvetica;\"><strong>Zusammenfassung:<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #666666; font-family: helvetica;\">Von seiten der Schulmedizin wird die Hom\u00f6opathie meist als harmlos dargestellt; h\u00e4ufig wird die Meinung vertreten, dass hom\u00f6opathische Arzneien nicht nur nichts Positives bewirken, sondern insbesondere keinen Schaden anrichten k\u00f6nnen. Es werden in diesem Artikel zuerst die Meinungen namhafter Hom\u00f6opathen zum Thema der Harmlosigkeit hom\u00f6opathischer Arzneimittelpr\u00fcfungen er\u00f6rtert und in der Folge ein Fallbeispiel demonstriert, bei dem eine ungewollte Arzneimittelpr\u00fcfung zu einem letalen Ausgang f\u00fchrte. Weiters werden m\u00f6gliche Schlussfolgerungen aus diesem Fall diskutiert. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den meisten F\u00e4llen verschreiben klassische Hom\u00f6opathen Einmalgaben von Hochpotenzen, d.h. Sie bekommen ein paar Globuli direkt beim Hom\u00f6opathen und danach wochenlang gar nichts; diese Arzneieinnahme wirkt &#8211; bei richtiger Arzneiwahl &#8211; als Impuls und bringt den Heilungsprozess in Gang, den der Organismus dann weiterf\u00fchrt ohne weitere Einnahmen; nur wenn &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":66,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.schattenberg.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/103"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.schattenberg.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.schattenberg.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.schattenberg.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.schattenberg.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=103"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.schattenberg.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/103\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":456,"href":"http:\/\/www.schattenberg.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/103\/revisions\/456"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.schattenberg.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media\/66"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.schattenberg.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=103"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}